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Feuerwehreinsatz auf dem Tanzparkett

Der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres war für die Rodinger Feuerwehr der Ball in der Stadthalle. Norbert Stuiber eröffnete die Polonaise gemeinsam mit der Ballkönigin Diana Aumer, beiden folgten an die 30 Paare. Nach dem Walzer „Wiener Blut“ der Kapelle „extra...Die Band“, die einen ganzen Abend lang für beste Tanz- und Unterhaltungsmusik sorgte, nahm der Vorstand die Begrüßung vor.
Besondere Willkommensgrüße galten den anwesenden Stadträten sowie den beiden Ehrenmitgliedern Alfred Stuiber und Richard Kreuzer. Die Feuerwehrführung war vertreten durch Kreisbrandmeister Sebastian Scheuer und die Frauenbeauftragte Roswitha Meier. Ganz besonders hieß Vorstand Norbert Stuiber auch den Patenverein aus Furth im Wald mit seinen Führungskräften willkommen, auch eine Reihe benachbarter Feuerwehren und Vereine hatten sich mit Abordnungen eingefunden.
Für den weiteren Verlauf des Abends kündigte der Vorstand eine „spritzige Einlage“ als Überraschung an. Er dankte noch allen, die beim Schmücken der Stadthalle mitgeholfen hatten, und gab dann das Parkett frei. Mit der Bitte, „das Tanzparkett zu stürmen“ schloss sich der Sprecher der Kapelle an, dem wurde auch gerne Folge geleistet.

„Hiasl“ zwischen Himmel und Hölle

Bei der Feuerwehr Roding gehört es zur Tradition, dass die Aktiven selber für eine sehenswerte Einlage sorgen mit neuen Ideen in jedem Jahr. Da wird nicht nur einfach abgekupfert, sondern die Akteure lassen sich selber etwas einfallen, die Kostüme werden eigens genäht und auch die Dekoration mit den jeweiligen Requisiten müssen stimmen.
In diesem Jahr stand der „Hiasl“ im Mittelpunkt, ein einsamer Tropf, den der Tod holt. Ganz nach dem Vorbild des Brandner Kasper darf er zunächst „hineinschauen“, und zwar nicht nur in die himmlischen Gefilde mit den schönen Engerln, sondern auch hinab in die Hölle.
Zunächst landet er in der Hölle, kann sich aber nicht recht entscheiden. Bei den Engerln ist es ihm, obwohl in den vorteilhaftesten „Farben gemalt“, mit der Zeit etwas zu langweilig. Er will zurück zu den „Deifln“ – und diese Bitte wird ihm auch gewährt.
Dort aber muss er zu seinem Leidwesen erfahren, dass er vorher nur in der „Werbeabteilung“ gewesen ist und ihm ein recht feuriges Ende bevorsteht. Zwischendurch durfte es im Text nicht auf Anspielungen zu aktuellen Themen fehlen, ein „Ganzjahresbad“ wurde im Himmel versprochen und „viele einzelne kleine Wohnungen mit allem Komfort“ drunten in der Hölle.

 

Bericht und Bilder: Peter Nicklas, Mittelbayerische Zeitung