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Auf diese Truppe ist stets Verlass

Rodings Feuerwehr feiert ihr Floriansfest. Von Bürgermeister Reichold gab es großes Lob zu mehr als 150 Jahren Geschichte.
Berichtvon Peter Nicklas, Mittelbayerische Zeitung

Nach dem Bieranstich wurde auf das Wohl der Feuerwehr Roding gemeinsam angestoßen. Foto: Nicklas

Roding.„Wir Rodinger können uns auf unsere Feuerwehr verlassen.“ So Bürgermeister Franz Reichold am Samstagabend bei der Eröffnung des Floriansfestes. Seit über 150 Jahren sei sie da zum Schutz der Bürger in Not und Gefahr, um Leid und Unglück zu bannen oder zumindest zu mindern.

Eröffnet wurde das Fest bei und in der Feuerwache am Ziehringer Weg mit dem Bieranstich durch den Bürgermeister, der gekonnt das erste Fass anzapfte, ohne einen Tropfen zu versprühen. Anschließend wurde gemeinsam auf ein gutes Gelingen angestoßen.

Vorstand Norbert Stuiber begrüßte später die Gäste ganz herzlich, allen voran den Bürgermeister und Schirmherrn mit seiner Gattin Roswitha sowie dessen Stellvertreter Alfred Reger mit Gattin Anita, dazu die anwesenden Stadträte und Ortssprecher. Seitens der Feuerwehrführung hieß er KBI Alfons Janker und Ehren-KBM Willi Wiesmeier willkommen, seitens der eigenen Wehr die Ehrenkommandanten Sepp Bauer und Fritz Schmidbauer, den Ehrenvorsitzenden Josef Aumer, Ehrenfahnenmutter Anneliese Stuiber und Festmutter Monika Stuiber.

Ein herzlicher Dank galt allen Helferinnen und Helfern beim Floriansfest sowie den Spendern von Geld- und Sachpreisen bei der Haus- und Firmensammlung für die Tombola, ebenso denen, die dafür gesammelt haben.

„Eine starke Feuerwehr seit mehr als 150 Jahren“ sei die FFW Roding, so Bürgermeister und Schirmherr Franz Reichold in seiner Ansprache. Sie leiste wertvolle Dienste zum Schutze der Bürger. Deshalb verdiene sie es auch, unterstützt zu werden, beispielsweise durch einen guten Besuch des Floriansfestes. Damit dieses gelinge, brauche es viele fleißige Helfer, doch Zusammenhalt sei bei der Feuerwehr Roding schon immer eine Selbstverständlichkeit.

Es braucht beides, die aktiven Kräfte bei Not und Gefahr, aber auch die treuen Kräfte im Verein, die ihn bei seinen Aktionen unterstützen“, so der Bürgermeister. Die Feuerwehr Roding sei „eine Truppe, auf die man sich Tag und Nacht verlassen kann“. Allen Funktionsträgern und Aktiven gelte deshalb ein ganz herzlicher Dank. Schon am Samstag herrschte reger Betrieb und auch am Sonntag stellten sich zahlreiche Besucher ein, die sich Essen und Trinken munden ließen, die Ausstattung der Wehr besichtigten oder auch dem Feuerwehrmuseum einen Besuch abstatteten. Am Nachmittag wurden die „Fire-Kids“ aufgenommen.

 

 

 

Zwei neue Ehrenmitglieder bei FFW Roding

Zwei Männer, die über Jahrzehnte hinweg der Feuerwehr auf ihre Weise aktiv gedient haben, wurden am Samstag beim Floriansfest zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vorstand Norbert Stuiber würdigte die Verdienste von Alfred Stuiber und Richard Kreuzer, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Christian Stangl überreichte er die Urkunden.

Alfred Stuiber wirkte seit seinem Eintritt in die Wehr mit 16 Jahren bis zum Erreichen der Altersgrenze mit 63 ohne Unterbrechung in der aktiven Einsatzmannschaft mit. Er legte alle Leistungsabzeichen im Löschaufbau und Technischer Hilfeleistung ab. Er war Atemschutzgeräteträger, Gruppenführer, Maschinist und Ausbilder für Fahrzeug-Maschinen. Auch die Ausbildung als Bootsführer hat er absolviert. Bei den Gründungsfesten zum 125- und 150-jährigen Bestehen gehörte er dem Festausschuss an.

Auch Richard Kreuzer kam mit 16 zur Feuerwehr und absolvierte alle Abzeichen. Als Maschinist und Atemschutzträger absolvierte er viele Einsätze, bei beiden Jubiläen war er maßgeblich an der Erstellung der Festschrift beteiligt. 1995 wurde der Arbeitskreis Notfallseelsorge im Landkreis Cham gegründet, in dem sich Richard Kreuzer vorbildlich engagierte sowohl in der Sorge um die Betroffenen als auch zur Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Einsätzen. Im entsprechenden Fachbereich ist Richard Kreuzer auch weiterhin engagiert tätig. Beiden treuen Feuerwehrlern galt ein herzlicher Dank für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit.