Der Landkreis Cham kommt beim Hochwasser des letzten Wochenendes mit einem "blauen Auge" davon, die Pegel Cham und Roding sind am sinken. Allerdings spitzt sich die Lage an den Donaustädten Regensburg, Deggendorf und Passau minütlich zu, in allen Landkreisen ist bereits die höchste Meldestufe 4 mit weiter steigender Tendenz erreicht, die Krisenämter haben hier bereits Katastrophenalarm ausgelöst. Um die teilweise schon seit Tagen eingesetzten Einsatzkräfte zu entlasten wird von den zuständigen Behörden ein Bittgesuch an sämtliche bayerischen Landkreise um Unterstützung ausgegeben.
Für die Rodinger Einsatzkräfte beginnt die überörtliche Hilfe bereits in der Nacht zum Dienstag, mit dem VLKW werden mehrere Paletten Sandsäcke nach Regensburg in die dortige Berufsfeuerwehrwache geliefert und ausgeteilt, Dauer hier ca. 2,5 Stunden.
Die ILS Regensburg alarmiert Dienstag Mittag um 11:39 Uhr erneut zur überörtlichen Hilfeleistung nach Regensburg. Hier müssen nochmals Sandsäcke geliefert werden. Mit VLKW sowie mehreren zur Verfügung gestellten LKWs werden insgesamt 39 Paletten mit Sandsäcken an die BF-Wache in Regensburg geliefert. Mehrere Einsatzkräfte aus dem ganzen Landkreis treffen sich zudem Mittags in Miltach und fahren gemeinsam nach Deggendorf, hier bekommen sie als erste Aufgabe den Hochwasserdamm an der Autobahn A3 zu sichern.
Ein zweiter Abmarsch aus dem Landkreis macht sich gegen 18 Uhr auf den Weg nach Deggendorf, dieser wird voraussichtlich bis zum sinken der Pegelstände an den Brennpunkten im Deggendorfer Stadtgebiet eingesetzt werden, von der Feuerwache Roding unterstützen ebenfalls Kameraden die Deggendorfer Wehren mit MZF und VLKW, weitere Informationen folgen!