Zu einer gewiss nicht alltäglichen Tierrettung wird die Rodinger Wehr Montag früh um 8 Uhr nach Nanzing gerufen. Zwei Berberäffchen wurden von ihren Besitzern zurückgelassen und drohten zu verwahrlosen. Von der Feuerwache rücken ELW, LF und DLK an.
Gemeinsam mit der FFW Untertraubenbach sowie Verantwortlichen des Veterinäramtes wird entschieden die Affenmutter mittels Betäubungsgewehr zu narkotisieren. Um einen eventuellen Sturz aus luftiger Höhe zu mindern wurde der Sprungretter des LFs in Stellung gebracht, brauchte aber glücklicherweise nicht eingesetzt zu werden. Nach längeren Anlaufversuchen gelingt es schließlich das Muttertier mit ihrem Jungen einzufangen. Die Tiere wurden noch vor Ort an Mitarbeiter der holländischen Stiftung AAP übergeben welche die Tiere in den Niederlanden zukünftig versorgen werden. Vorher jedoch kommen die Tiere zur Quarantäne in eine Auffangstation in Norddeutschland. Die Rodinger Kräfte rücken nach rund 2 Stunden wieder an der Wache ein.