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Hochwasserinfo Pegel Roding

„Längere Ölspur im Stadtgebiet“ – So lautet des Öfteren die Alarmdurchsage für Feuerwehren. Am Freitag konnten sich die Feuerwehren aus Roding, Altenkreith und Mitterdorf über diese Art von Einsätzen sowie die richtigen Absperrmaßnahmen in der Feuerwache Roding informieren. Zu Beginn hieß Kommandant Konrad Bauer den Kreisbauhofleiter Richard Seidl als Referenten willkommen. Richard Seidl sprach in seinem Vortrag zunächst die Sicherungsaufgaben zur Verkehrsregelung an. So ist es die Aufgabe der Feuerwehr, gemäß dem Bayerischen Feuerwehrgesetz, ausreichende technische Hilfe bei Unglücken oder Notfällen zu leisten. Pflichtaufgaben sind beendet, wenn durch den Unfall verursachte unmittelbare Gefahren abgewandt oder die Schadensabwicklungen abgeschlossen sind. Weiter zeigte Richard Seidl die Vorgehensweise  einer Ölbeseitigung auf Verkehrsflächen auf. Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner wurden unterrichtet, dass nach den Absperrmaßnahmen der Unfallstelle die Leckstellen abzudichten sind und eine weitere Ausbreitung verhindert werden soll. Anschließend wird das Ölbindemittel wieder aufgenommen und die Straße durch Einsatzkräfte des Straßenbauträgers oder die Polizei freigegeben. Über die verschiedenen Arten von Ölbindemitteln und ihrer Beschaffenheit wurden die Zuhörer ebenfalls unterrichtet. Im weiteren Verlauf des Vortrages informierte Richard Seidl über die richtigen Absperrmaßnahmen an Unfallstellen. Hier wurde festgestellt, dass es die ein oder andere Lücke in der Gesetzgebung bei der Einsatzstellenabsicherung gibt. Dies zeigte sich bei den vielen Fragen der Feuerwehrdienstleistenden, denen sich der Leiter des Kreisbauhofes stellte. Kommandant Konrad Bauer bedankte sich zum Abschluss bei den vielen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern die ihre Zeit geopfert haben und überreichte Richard Seidl einen Geschenkkorb.