Unwetter

Hochwasserinfo Pegel Roding

In der Nacht zu Samstag alarmiert die ILS um 1:44 Uhr gemäß Alarmstufe "B4-Brand landwirtschaftliches Anwesen" zahlreiche Feuerwehren nach Michelsneukirchen in den Ortsteil Bucherhof. Von der Feuerwache rücken ELW; TLF mit Wasserwerfer, LF, DLK sowie GW-L2 aus.
Das MZF der Feuerwehr Michelsneukirchen meldet als ersteintreffendes Fahrzeug den Vollbrand einer landwirtschaftlichen Scheune mit angebauter Werkstatt zurück, umliegende Gebäude sind massiv gefährdet. Sämtliche wasserführenden Fahrzeuge fahren bis an das Brandobjekt an und nehmen mit mehreren C-Rohren einen Erstangriff vor, parallel dazu wird aus einem nahe liegendem Hydranten sowie von einem rund 500 Meter entfernten Weiher eine Förderleitung aufgebaut, die Wasserentnahme aus dem Weiher gestaltet sich zunächst schwierig da dieser komplett zugefroren ist und erst durch die Einsatzkräfte von der dicken Eisschicht befreit werden muss. Zudem melden die Anwohner das in der Werkstatt Gasflaschen eingelagert sind, ein Innenangriff ist aber wegen des bereits eingestürzten Daches nicht mehr möglich. Mit einem massiven Wassereinsatz aus mehreren C- und B-Rohren sowie dem Monitor der Drehleiter kann das Feuer nach rund 1,5 Stunden soweit eingedämmt werden das für die umliegenden Gebäude keine Gefahr mehr besteht worauf die ersten Feuerwehren bereits aus dem Einsatz entlassen werden können, zudem lässt der Einsatzleiter für die vielzahl der eingesetzten Atemschutzgeräteträger den Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Furth im Wald nachalarmieren um die verbrauchten Geräte gleich vor Ort tauschen zu können. Auch die Einsatzkräfte aus Roding können nach rund 2 Stunden die Einsatzstelle verlassen, vor Ort bleibt die Feuerwehr Michelsneukirchen für die Brandwache in der Nacht. Die Brandursache ist zunächst völlig unklar, laut Aussage der Anwohner gab es zuvor einen lauten Knall. Die Polizei hat hier noch in der Nacht ihre Ermittlungen aufgenommen.