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Hochwasserinfo Pegel Roding

Das neue Jahr beginnt für die Einsatzkräfte gleich mit einem Großeinsatz, die Leitstelle alarmiert um 2:24 Uhr zahlreiche Feuerwehren gemäß Alarmstufe B4-Großbrand zu einem landwirtschaftlichen Anwesen in Schnepfenried, Gemeinde Stamsried. ELW, TLF mit Wasserwerfer, LF, DLK, VLKW und MZF rücken aus.
Noch während die Einsatzkräfte anfahren melden die ersteintreffenden Feuerwehren den Vollbrand einer Scheune mit eingebautem Stall, mehrere Tiere sowie angrenzende Gebäude sind massiv in Gefahr. Zudem gestaltet sich die Anfahrt zum Objekt durch spiegelglatte Straßen als äußerst schwierig. Die Einsatzleiter lassen daraufhin die Alarmstufe auf B5 erhöhen, weitere Feuerwehren aus der Umgebung sowie die Feuerwehr Cham und der Gerätewagen Atemschutz aus Furth im Wald fahren daraufhin die Einsatzstelle an.Dem Besitzer gelingt es die rund 40 Tiere aus der Stallung ins Freie zu retten, parallel dazu bauen die Einsatzkräfte eine Riegelstellung zum angrenzenden Wohngebäude sowie mehrere Wasserförderleitungen zu nahe gelegenen offenen Gewässern auf. Das Wohngebäude kann von den Feuerwehren gehalten werden, die betroffenen Scheune sowie eine am Dach installierte Photovoltaikanlage brennen dagegen komplett nieder. Nach fast vier Stunden ist das Feuer soweit eingedämmt das ein Großteil der Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden kann. Auch die Rodinger Fahrzeuge rücken daraufhin ab, werden aber teilweise noch während der Heimfahrt zu einem neuen Einsatz in Roding umbeordert, siehe Extrabericht. Nachdem der zweite Einsatz glücklicherweise glimpflich verläuft können die Einsatzkräfte vollständig einrücken, es folgen aufwendige Reinigungsarbeiten in der Feuerwache. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei vorläufig mit rund 500.000 Euro beziffert, über die Brandursache ist bisher noch nichts bekannt.

Lesen Sie dazu auch einen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung