Unwetter

Hochwasserinfo Pegel Roding

Die Katastrophenmeldungen des Jahrhunderthochwassers entlang der Donau vor fast genau einem Jahr sind noch gut in Erinnerung. Ganze Städte und Dörfer versanken in den Fluten. Roding kam zum Glück mit einem blauen Auge davon. Nicht umsonst setzt die Stadt auf einen durchdachten Schutz vor dem Wasser und die Großbaustelle am Esper lässt bereits Züge der Hochwasserfreilegung erahnen. Um jedoch auf alle Szenarien vorbereitet zu sein denken die Verantwortlichen bereits weiter und planen eine Rückfallebene anhand einer fahrbaren Drehkolbenpumpe auf einem Anhänger. Am Samstag fand nun dazu am Regenufer eine Vorführung statt. Kommandant der Feuerwehr Roding, Konrad Bauer, begrüßte die Herren Ritter und Urban von der Firma Börger, welche ihren Sitz in Borken-Weseke hat sowie den ersten Bürgermeister Franz Reichold und alle Interessenten. Sogleich nahm man nach dem Aufbau und der Erläuterung der Arbeitsweise die Pumpe in Betrieb. Bei der Drehkolbenpumpe handelt es sich um eine selbstansaugende ventillose Verdrängungspumpe. Die Förderleistung liegt je nach Ausbaustufe bei bis zu 10.000 Liter Wasser in der Minute. Angetrieben wird die Pumpe von einem lärmgekapselten Dieselmotor. Über ein Multifunktionsdisplay können verschiedenste Einstellungen, wie zum Beispiel Drehzahl der Pumpe oder die Laufzeit der Pumpe abgelesen und vorgenommen werden. Ritter betonte, dass neben dem Hochwassereinsatz die mobile Pumpe auch zur Löschwasserauffüllung eingesetzt werden kann. Dabei wird Löschwasser aus offenen Wasserentnahmestellen über lange Strecken zu den Löschfahrzeugen gefördert. „Hochwasser haben die Stadt Roding schon immer geprägt. Aber mit der Anschaffung hätte die Stadt ein Stück mehr an Sicherheit vor dem nassen Element“, so Bauer.